Reindampf-Kondensatrückgewinnung
Reindampfkondensat ist ein wertvoller Rohstoff – in vielen Anwendungen enthält das Kondensat noch eine erhebliche Restwärme und wurde auch während des Prozesses nicht verunreinigt. Es ist damit ideales Speisewasser für die erneute Dampferzeugung. Die Lautenschläger Kondensatrückgewinnung sammelt Kondensat aus Ihren Dampfverbrauchern, speichert es in einem isolierten Kessel und pumpt es bei Bedarf weiter zu den Dampferzeugern. Reicht die zurückgeführte Kondensatmenge als Speisewasser für die Dampferzeugung nicht aus, ergänzt die Anlage automatisch frisches Speisewasser aus Ihrer Wasseraufbereitung. Das verfügbare Kondensat und die hierin enthaltene Wärmeenergie werden vollständig zurückgewonnen und frisches Speisewasser nur bei Bedarf verwendet.

Lautenschläger Kondensatrückgewinnung für optimierte Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit
Technische Daten
| max. Kondensatmenge [l/h] | Kondensattemperatur [°C] | Lagertemperatur [°C] | Volumen [l] |
|---|---|---|---|
| 200 | < 140 | einstellbar < 95 | 100 |
| Pumpenleistung [l/min] | Pumpendruck [m] | Stromversorgung | Dimensionen [mm] |
|---|---|---|---|
| 50 | einstellbar 1 – 15 | 1/N/PE ~ 230 V | 1750 x 550 x 780 (HxBxT) |
Beim Aufbau eines Reindampf-Versorgungssystems sind gänzlich andere Anforderungen zu berücksichtigen als bei einer Prozess- oder Heizdampfversorgung. Neben der Materialauswahl und den Reinheitsanforderungen ergeben sich insbesondere aus den Prozesscharakteristika der Dampfverbraucher oft zusätzliche Vorgaben. So darf der Reindampf für Autoklaven im Labor oder in industriellen und pharmazeutischen Anwendungen weder überhitzt sein, noch darf er übermäßig viel Feuchte enthalten. Darüber hinaus sollte er möglichst frei von nicht kondensierbaren Gasen sein. Unsere Broschüre „Reindampfversorgungsleitungen für die Dampfsterilisation“ ist mit der Zielsetzung verfasst worden, die Anforderungen an Reindampfversorgungssysteme in der Dampfsterilisationstechnik zu beschreiben und technische Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Dampf für Sterilisationsprozesse soll Sattdampf sein, der frei von Verunreinigungen ist und keine nicht-kondensierbaren Gase enthält. Verunreinigungen im Sterilisierdampf gelangen in den Autoklaven und werden auf die Produkte übertragen. Sie können dadurch Ihre Produkte beschädigen oder verunreinigen, unerwünschte Beläge bilden oder sogar Menschenleben gefährden. Die Rückstände im Dampf können dabei aus dem Speisewasser, dem Dampfkessel oder aus den Dampfleitungen stammen. Unsere Broschüre liefert viele wertvolle Hinweise um Ihr Dampfversorgungssystem zu optimieren.

